FAQ Epidurale Injektion (EPI)
Was ist die Epidurale Injektion (EPI)?
Die EPI ist eine minimal-invasive Behandlungsmethode zur Linderung von Rückenschmerzen, die durch gereizte oder entzündete Nervenwurzeln entstehen. Typische Ursachen sind Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalverengungen und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. Dabei wird ein entzündungshemmendes Medikament in den epiduralen Raum der Wirbelsäule injiziert, um Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren.
KM = Kontrastmittel

Wann kommt die EPI zur Anwendung?
Die EPI wird eingesetzt, wenn Schmerzen durch eine Nervenreizung verursacht werden, die nicht nur eine, sondern mehrere Nervenwurzeln betreffen kann. Sie wird häufig bei Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalverengungen oder chronischen Rückenschmerzen durch degenerative Veränderungen angewendet, insbesondere, wenn andere Behandlungsformen wie Physiotherapie oder Medikamente nicht ausreichend helfen.
Wie läuft die EPI ab?
Bei der EPI werden Sie von Dr. Herleins Arzthelferin behutsam auf Kissen in Bauchlage gelagert und schonend in den Computertomographen geschoben. Nach einer ersten Aufnahme beginnt die lasergestützte Behandlung: Zunächst wird zur Schmerzlinderung eine Injektion unter die Haut gesetzt; dann wird unter CT-Kontrolle eine dünne Nadel exakt an die betroffenen Nerven geführt. Dies geschieht unter sterilen Bedingungen. Zur Sicherheiit des Patienten wird am Ende noch eine minimale Menge an Kontrastmittel verabreicht, bevor schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente injiziert werden, um die lokale Entzündung zu reduzieren und Schmerzen langfristig zu lindern. Nach 10 bis 20 Minuten Wartezeit vergewissert sich der Arzt noch einmal, dass Ihre Stand- und Gangsicherheit gewährleistet sind. Das Schmerzmittel wirkt in der Regel schon nach wenigen Minuten, während das Kortison für eine längere entzündungshemmende Wirkung sorgt.
Angst vor Spritzen?
Angst vor Spritzen ist verständlich und normal. Bei der Epiduralen Injektion (EPI) wird eine sehr feine Nadel verwendet, die punktgenau unter sterilen Bedingungen in den Epiduralraum geführt wird. Ihre Ängste nehmen wir ernst und bieten folgende Unterstützung:
- Beruhigendes Vorgespräch: Wir besprechen vor der Behandlung den Ablauf, damit Sie wissen, was Sie erwartet.
- Lokale Betäubung: Der Einstichbereich wird vorab örtlich betäubt, sodass Sie den Nadeleinstich kaum spüren.
- Ablenkungstechniken: Entspannende Atemübungen oder Visualisierungstechniken helfen, die Behandlung stressfreier zu gestalten.
- Begleitperson: Sie können gerne eine vertraute Person mitbringen.
Platzangst im CT?
Das CT-Gerät kann für Menschen mit Platzangst unangenehm sein. Auch hier gibt es Möglichkeiten, Ihnen die Situation zu erleichtern:
- Kurze Dauer: Sie verbringen nur wenige Minuten im CT-Gerät.
- Entspannungshilfen: Auf Wunsch können Beruhigungsmittel angeboten werden.
- Vorbereitung: Wir erklären Ihnen den Ablauf vorab ausführlich, damit Sie sich sicher fühlen und wissen, dass Sie jederzeit mit uns kommunizieren können.
Ist die EPI schmerzhaft?
Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich. Sie könnten ein leichtes Druckgefühl oder einen kurzen Schmerz beim Einstich der Nadel verspüren. Nach der Behandlung können vorübergehend leichte Beschwerden auftreten, die aber rasch nachlassen.
Wie oft muss die EPI durchgeführt werden?
In der Regel haben sich 3 Injektionen in Wochenabständen bewährt: darüber hinaus stimmen wir die Häufigkeit aber auch individuell auf Ihre Beschwerden ab.
Was sollte nach der EPI beachtet werden?
Nach der Therapie darf ein Fahrzeug an diesem Tag aus rechtlichen Gründen nicht mehr geführt werden und Sie sollten nicht mehr arbeiten. Es ist ratsam, eine Begleitperson mitzubringen, die Sie nach Hause bringt. Zudem sollten Sie sich körperlich schonen und auf Sport verzichten.




