Patienteninfo für PRT
Wie funktioniert die Periradikuläre Therapie (PRT)?
Alle Aufnahmen angefertigt mit freundlicher Genehmigung der Radiologische Allianz Hamburgs.
Bei dem minimalinvasiven Eingriff der Periradikulären Therapie (PRT) handelt es sich um ein besonders schonendes Verfahren. Es wird nach einer vorherigen Betäubung des Injektionsbereiches eine sehr dünne Nadel verwendet, die äußerst präzise an die betroffene Nervenwurzel geführt wird und diese umspült. Diese Methode kann ein Abschwellen des auf die Nerven drückenden Gewebes verursachen und kann so größere Schnitte oder Operationen vermeiden. Alle minimalinvasiven Eingriffe führt Dr. Herlein persönlich durch.
Für Patientinnen und Patienten hat das Verfahren folgende Vorteile:
- Weniger Schmerzen: Da der Eingriff nur den schmerzauslösenden Wirbelsäulenabschnitt betrifft, ist die Belastung für den Körper gering.
- Schnellere Erholung: Nach der PRT kann man in der Regel schnell wieder den normalen Alltag aufnehmen.
- Kurze Behandlungsdauer: Die PRT wird ambulant durchgeführt nach Betäubung des Stichkanals und dauert etwa 5 bis 10 Minuten.
- Geringes Risiko: Dr. Herlein kann unter Laser- und Computertomographie-Kontrolle unter Zuhilfenahme geringster Mengen Kontrastmittels das Medikament exakt an den Ort der Schmerzauslösung platzieren.
- Das Risiko für Komplikationen wie Infektionen ist sehr gering.
Diese Behandlungsmethode eignet sich sehr, um Schmerzen zu lindern mit dem Ziel, den Bandscheibenvorfall abzuschwellen, bzw. den Spinalkanal zu weiten und damit Nerven- und Rückenmarkreizungen zu minimieren.
Was erwartet mich während der Behandlung?
Bei der PRT werden Sie von Dr. Herleins Arzthelferin behutsam auf Kissen in Bauchlage gelagert und schonend in den Computertomographen geschoben. Nach einer ersten Aufnahme beginnt die lasergestützte Behandlung: Zunächst wird zur Schmerzlinderung eine Injektion unter die Haut gesetzt; dann wird unter CT-Kontrolle eine dünne Nadel exakt an die betroffenen Nerven geführt. Dies geschieht unter sterilen Bedingungen. Zur Sicherheit des Patienten wird am Ende noch eine minimale Menge an Kontrastmittel verabreicht, bevor schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente injiziert werden, um die lokale Entzündung zu reduzieren und Schmerzen langfristig zu lindern. Nach Aufbringung eines sterilen Pflasters kann die Patientin/der Patient aufstehen und draußen auf dem Flur Platz nehmen. Nach 10 bis 20 Minuten Wartezeit vergewissert sich Dr. Herlein noch einmal, dass Ihre Stand- und Gangsicherheit gewährleistet sind. Das Schmerzmittel wirkt in der Regel schon nach wenigen Minuten, während das Kortison für eine längere entzündungshemmende Wirkung sorgt.
Was sollten Sie vor / während / nach der Behandlung beachten?
1 bis 2 Stunden vor der Behandlung sollten Sie etwas essen und ausreichend trinken. Während der Punktion bitten wir Sie, sich 5-7 Minuten nicht zu bewegen. Nach der Therapie sollten Sie aus rechtlichen Gründen kein Fahrzeug im Verkehr führen und nicht mehr arbeiten. Es ist ratsam, eine Begleitperson mitzubringen, die Sie nach Hause bringt. Zudem sollten Sie sich körperlich schonen und auf Sport verzichten.
Wie oft kann die Therapie durchgeführt werden?
Die PRT ist eine akute Schmerztherapie. Sie wird so selten wie möglich eingesetzt, um unnötige Eingriffe zu vermeiden. In der Regel haben sich 3 Injektionen in Wochenabständen bewährt: darüber hinaus stimmen wir die Häufigkeit aber auch individuell auf Ihre Beschwerden ab.
Kostenübernahme für Privatpatientinen und Privatpatienten
Als Privatpatient werden die Kosten für die Behandlungen in der Regel übernommen.
Kostenübernahme für Selbstzahler
Als Selbstzahler können Sie ebenfalls zeitnah hier Termine vereinbaren.
Kostenübernahme für Patientinen und Patienten der Technischen Krankenkasse (TKK)
Für Patientinen und Patienten der Technischen Krankenkasse (TKK) werden die Kosten aufgrund eines Selektivvertrages von der Kasse komplett übernommen.

Gerne können Sie einen Termin mit mir in unserer Praxis vereinbaren.




