Patienteninfo für EPI
Was ist eine Epidurale Injektion (EPI)?
Alle Aufnahmen angefertigt mit freundlicher Genehmigung der Radiologische Allianz Hamburgs.
Die Epidurale Injektion (EPI: epi = neben; dura = Rückenmarkshaut) ist ein minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Rückenschmerzen und Nervenreizungen. Bei der EPI wird ein Medikament, meist ein Kortisonpräparat, in den sogenannten epiduralen Raum der Wirbelsäule injiziert. Dieser Raum befindet sich zwischen der harten Rückenmarkshaut und dem Wirbelkanal. Das Medikament wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Es wird eine sehr dünne Nadel verwendet, die unter sterilen Bedindungen äußerst präzise in den Spinalkanal geführt wird. Diese Methode kann ein Abschwellen des auf das Rückenmark drückenden Gewebes verursachen und kann so größere Schnitte oder Operationen vermeiden. Alle minimalinvasiven Eingriffe führt Dr. Herlein persönlich durch.
Vorteile der EPI
- Gezielte Schmerzlinderung: Das Medikament wirkt direkt im betroffenen Bereich.
- Ambulante Durchführung: Sie können nach kurzer Beobachtung in der Regel nach Hause gehen.
- Schnelle Wirkung: Die Schmerzreduktion kann oft schon nach wenigen Tagen spürbar sein.
Wie läuft die Behandlung ab?
Bei der EPI werden Sie von Dr. Herleins Arzthelferin behutsam auf Kissen in Bauchlage gelagert und schonend in den Computertomographen geschoben. Nach einer ersten Aufnahme beginnt die lasergestützte Behandlung: Zunächst wird zur Schmerzlinderung eine Injektion unter die Haut gesetzt; dann wird unter CT-Kontrolle eine dünne Nadel exakt an die betroffenen Nerven geführt. Dies geschieht unter sterilen Bedingungen. Zur Sicherheit des Patienten wird am Ende noch eine minimale Menge an Kontrastmittel verabreicht, bevor schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente injiziert werden, um die lokale Entzündung zu reduzieren und Schmerzen langfristig zu lindern. Nach Aufbringung eines sterilen Pflasters kann die Patientin/der Patient aufstehen und draußen auf dem Flur Platz nehmen. Nach 10 bis 20 Minuten Wartezeit vergewissert sich Dr. Herlein noch einmal, dass Ihre Stand- und Gangsicherheit gewährleistet sind. Das Schmerzmittel wirkt in der Regel schon nach wenigen Minuten, während das Kortison für eine längere entzündungshemmende Wirkung sorgt.
Was sollten Sie nach der EPI beachten?
Nach der Behandlung sollten Sie sich körperlich schonen. Ein Fahrzeug darf an diesem Tag aus rechtlichen Gründen nicht mehr geführt werden. Eine Begleitperson kann hilfreich sein, um Sie nach Hause zu bringen. Körperliche Aktivitäten sollten in den Tagen nach der Behandlung reduziert werden.
Wie oft kann eine EPI durchgeführt werden?
Die Anzahl der notwendigen Injektionen variiert je nach individueller Schmerzlage. In der Regel werden ein bis drei Behandlungen im Abstand von einigen Wochen durchgeführt, um eine nachhaltige Schmerzlinderung zu erreichen.
Kostenübernahme für Privatpatientinen und Privatpatienten
Als Privatpatient werden die Kosten für die Behandlungen in der Regel übernommen.
Kostenübernahme für Selbstzahler
Als Selbstzahler können Sie ebenfalls zeitnah hier Termine vereinbaren.
Kostenübernahme für Patientinen und Patienten der Technischen Krankenkasse (TKK)
Für Patientinen und Patienten der Technischen Krankenkasse (TKK) werden die Kosten aufgrund eines Selektivvertrages von der Kasse komplett übernommen.

Gerne können Sie einen Termin mit mir in unserer Praxis vereinbaren.




